Fake-Awards

Im Internet liest man immer wieder den Begriff 'Fake-Award'. Was ist eigentlich ein Fake-Award und woran kann ich ihn erkennen?
Hier sind einige Punkte, die Ihnen dabei helfen sollen .

- Die URL des Verleihers ist auf der Awardgrafik enthalten.
Hierbei handelt es sich um zweckentfremdete Werbung für die Netzseite des Verleihers.

- Gewonnene Awards, die ausgestellt werden müssen und einen sogenannten Rücklink fordern.
Hier geht es auch nur um Werbung für die Homepage des Verleihers.

- Der Verleiher hat keinen Bereich auf seiner Netzseite, um die Awardgewinner zu präsentieren.
Oder die Gewinner werden lieblos präsentiert, z. B. nur mit einem Link in einer Linkliste.

- Voting-Awards
Besucher können für nominierte Homepages ihre Stimme abgeben. Die Seite mit den meisten Stimmen gewinnt die Ausscheidung. Das Problem mit diesen Awards ist, daß der Awardbewerber selbst mitabstimmen kann und ein hohes Ergebnis erzielen kann, wenn er Freunde und Bekannte zum mehrfachen Abstimmen auffordert.

- Trost- und Besucherawards.

- Sie bekommen innerhalb kurzer Zeit (z. B. nach Stunden oder 1 - 2 Tage) einen Award verliehen.
Das ist ein Indiz, daß sich der Awardvergeber keine Mühe gemacht und keine Zeit aufgebracht hat, die Homepage mehrere Male zu besuchen und sich ein umfassendes Bild über den Aufbau und Inhalt zu machen.

- Eine öffentlliche Bewerbung wie beispielsweise in einem Gästebuch und/oder die Nennung von Namen und Seitenlink in der Statusübersicht.
Das ist eine Verletzung der Privatsphäre des Bewerbers. Für den Bewerber kann es auch verletzend oder gar demütigend sein, wenn er keinen Award verliehen bekommt, die Bewerbung aber jederzeit in einem Gästebuch nachgelesen werden kann.

- Der Award wird ohne Laudatio verliehen.
Die Laudatio ist das Herz der Awardverleihung. Die Verbindung von Grafik und Lobrede machen den Award erst zu einer individuellen Preisverleihung.

- Die Laudatio enthält Kritik an Ihrer Seite.
Eine Laudatio ist eine Lobrede, die - wie bei einer Preisverleihung üblich - keine Kritik enthält, sondern alle positiven Dinge, die Ihre Netzseite betreffen und auszeichnen. Oder haben Sie schon eimal bei einer Oscar-Verleihung eine Würdigung gehört, die Kritik enthielt?

- Sie müssen sich Ihren Award auf der Internetpräsenz des Awardgebers selber abholen.

Dies sind nur einige Anhaltspunkte, an denen man einen Fake-Award erkennen kann. Weitere, sehr lesenswerte Informationen finden Sie bei Mikes Aktion No Fake Awards, wo auch die absoluten "NO GOs" aufgeführt werden.

No Fake Awards

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Das Theophanu Award Programm wurde konzipiert und umgesetzt von Hildegard Salewski. 5.2008 - 4.2012



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